Belegung statt Bauchgefühl
Eine gute Maschinenbelegung macht sichtbar, welche Maschine wann wie stark ausgelastet ist. So vermeiden Sie, dass eine Maschine überläuft, während eine andere stillsteht.
- Aufträge je Maschine mit Start, Dauer und Endtermin
- Belegung in Stunden je Maschine und Woche
- Freie Kapazität und Überbelegung – farblich markiert
- Rüst- und Bearbeitungszeiten berücksichtigt
- Übersicht der Engpass-Maschinen
Aufträge sinnvoll einlasten
Wenn ein neuer Auftrag kommt, sehen Sie sofort, wo noch Platz ist. Die Datei zeigt freie Zeitfenster je Maschine, sodass Sie realistisch zusagen und Termine halten können.
Abgrenzung zur Kapazitätsplanung
Die Maschinenbelegung ist die feine, auftragsbezogene Ebene: Was läuft konkret wo und wann? Die übergeordnete Kapazitätsplanung stellt dagegen Gesamtbedarf und Verfügbarkeit gegenüber – beides ergänzt sich.
Welche Angaben die Belegung braucht
Für eine Belegung auf Zeitachsenebene brauchen Sie feinere Angaben als für eine Wochenplanung. Je konkreter Ihre Zeiten sind, desto realistischer wird das Bild – Näherungswerte genügen für den Start.
- Maschinen mit Bezeichnung und Verfügbarkeit je Tag
- Aufträge mit Menge und Bearbeitungszeit je Stück
- Rüstzeit je Auftragswechsel, wenn möglich je Rüstfamilie
- Feste Termine, die nicht verschoben werden können
- Reihenfolgeregeln, falls bestimmte Schritte aufeinander folgen müssen
Rüstzeit sparen, ohne Termine zu reißen
Aufträge mit gleichem Werkzeug, gleicher Farbe oder gleichem Material hintereinander zu legen spart Rüstzeit – jede Umrüstung ist Zeit ohne Ausstoß. Die rüstoptimale Reihenfolge ist aber selten die terminoptimale. Praktikabel ist ein zweistufiges Vorgehen: zuerst Aufträge den Tagen nach Liefertermin zuordnen, dann innerhalb des Tages nach Rüstfamilien sortieren. Die Datei zeigt Ihnen beides – belegte Zeitfenster und die Summe der Rüstzeit je Maschine und Tag.