Vom Bedarf zur Bestellung
Die Einkaufsplanung schließt die Lücke zwischen „was fehlt" und „was bestelle ich". Aus Bestand und Sollbestand berechnet die Datei die Bestellmenge und stellt eine konkrete Bestellliste zusammen.
- Bedarf, aktueller Bestand, Mindest- und Sollbestand
- Empfohlene Bestellmenge je Artikel – automatisch
- Bestellvorschlag: nur nachzubestellende Artikel
- Lieferant, Einkaufspreis und Lieferzeit
- Bestellwert je Lieferant und gesamt
Nichts vergessen, nichts überbestellen
Die Datei zeigt genau, welche Artikel unter den Meldebestand gefallen sind und wie viel bis zum Sollbestand fehlt – so bestellen Sie bedarfsgerecht statt nach Gefühl.
Passt zur Lager- und Bestandsführung
Am besten wirkt die Einkaufsplanung zusammen mit einer Lager- oder Bestandsverwaltung, aus der die aktuellen Bestände kommen.
Vom Verbrauch zum Meldebestand
Eine Einkaufsplanung wird belastbar, wenn der Bestellzeitpunkt gerechnet und nicht geschätzt wird. Dafür braucht es drei Größen je Artikel – die Datei leitet den Meldebestand daraus ab und markiert die zu bestellenden Positionen.
- durchschnittlicher und maximaler Tagesverbrauch
- Wiederbeschaffungszeit – vollständig, nicht nur die Lieferzeit
- Sicherheitsbestand als Puffer für Verbrauchs- und Lieferschwankung
- Meldebestand = Verbrauch in der Wiederbeschaffungszeit + Sicherheitsbestand
Wiederbeschaffungszeit vollständig ansetzen
Die Wiederbeschaffungszeit ist nicht die Lieferzeit des Lieferanten. Sie beginnt, wenn der Bedarf erkannt wird, und endet, wenn die Ware verfügbar ist – inklusive interner Freigabe, Transport, Wareneingang und Prüfung. Zwischen zugesagter Lieferzeit und tatsächlicher Wiederbeschaffungszeit liegen in der Praxis oft mehrere Tage. Deshalb wird sie in der Datei als eigenes Feld je Artikel geführt und nicht aus der Lieferantenzusage übernommen. Ebenso wichtig: der Meldebestand wird gegen den verfügbaren Bestand geprüft, nicht gegen den physischen – sonst löst jede Reservierung eine unnötige Eilbestellung aus.