Bestand, der sich selbst fortschreibt
Statt Bestände von Hand zu korrigieren, buchen Sie Zu- und Abgänge – der aktuelle Bestand ergibt sich automatisch. Das ist nachvollziehbar und weniger fehleranfällig.
- Anfangsbestand, Eingänge, Ausgänge, aktueller Bestand
- Bestandswert je Artikel und gesamt
- Mindestbestand mit automatischer Warnung
- Optional mehrere Lagerorte
- Übersicht der kritischen Artikel
Kapital im Lager sehen
Aus Menge und Einstandspreis ergibt sich der Bestandswert. So erkennen Sie Überbestände und gebundenes Kapital und können gezielt reduzieren.
Bestandsverwaltung vs. Lagerverwaltung
Die Bestandsverwaltung betont die Bewegungen (Zu-/Abgänge) und die Fortschreibung. Wenn Ihnen vor allem die Nachbestell-Steuerung wichtig ist, passt die Lagerverwaltung.
Zugang, Abgang, Bestand: die Bewegungslogik
Eine Bestandsverwaltung führt Bewegungen, keine Momentaufnahmen. Der Bestand ist nie eine Eingabe, sondern immer ein Ergebnis – nur so bleibt er nachvollziehbar und lässt sich bei Abweichungen zurückverfolgen.
- Bewegungszeile: Datum, Artikel, Menge, Richtung (Zugang/Abgang)
- Grund oder Belegnummer, damit Bewegungen zuordenbar sind
- Anfangsbestand je Artikel und Periode
- Bestand als laufende Summe aus Anfangsbestand plus Bewegungen
Inventurdifferenzen sichtbar machen
Der rechnerische Bestand und der gezählte weichen fast immer ab – interessant ist die Höhe und die Richtung. Die Datei stellt beide gegenüber und weist die Differenz je Artikel in Menge und Wert aus. Sortiert nach Differenzwert sehen Sie sofort, wo Schwund, Fehlbuchungen oder falsche Einheiten das Ergebnis bestimmen. Wichtig ist die Bewertung mit dem Einstandspreis, nicht dem Verkaufspreis: sonst wirkt jede Differenz dramatischer, als sie kaufmännisch ist.
Mehrere Lagerorte sauber trennen
Sobald Ware an mehreren Orten liegt – Hauptlager, Werkstattlager, Kommissionsware beim Kunden – ist ein einzelner Bestand je Artikel nicht mehr aussagekräftig. Die Datei führt den Bestand dann je Artikel UND Lagerort, mit einer Summe über alle Orte. Umlagerungen werden als zwei Bewegungen erfasst, Abgang am Quellort und Zugang am Ziel, damit die Gesamtsumme unverändert bleibt und die Bewegung nachvollziehbar ist. Ohne diese Trennung wandert Ware rechnerisch spurlos, und Differenzen lassen sich nicht mehr zuordnen.