Abweichung richtig rechnen
Ein aussagekräftiger Plan-Ist-Vergleich zeigt beides: die absolute Abweichung in Euro und die relative in Prozent. Erst die prozentuale Sicht macht große und kleine Positionen vergleichbar.
- Plan und Ist je Position, Monat oder Kostenstelle
- Absolute Abweichung (Ist − Plan) in Euro, Stück oder Stunden
- Relative Abweichung in Prozent
- Ampel: grün im Rahmen, gelb an der Grenze, rot darüber
- Kumulierter Verlauf über die Perioden
Die größten Abweicher sofort sehen
Statt Spalten zu vergleichen, hebt die Datei die kritischen Positionen hervor und zählt Überschreitungen im Dashboard. So wird im Meeting in Sekunden klar, worüber zu sprechen ist.
Für jede Gliederung
Ob Kostenstellen, Projekte, Artikel oder Regionen – Sie sagen, wie Sie steuern, und die Datei bekommt die passende Struktur samt Auswertung und Diagrammen.
Unterjährig richtig vergleichen
Der häufigste Fehler ist der Vergleich unterschiedlicher Zeiträume: im April ein Jahresbudget gegen die bisher angefallenen Kosten zu stellen ergibt zwangsläufig eine gewaltige scheinbare Unterschreitung. Die Datei stellt deshalb kumuliert gegen kumuliert – Plan bis einschließlich April gegen Ist bis einschließlich April. Dafür braucht es einen Monatsplan statt einer Jahreszahl, und bei saisonalem Geschäft ein Planprofil statt eines Zwölftels je Monat.
- Monatswerte für Plan und Ist, nicht nur eine Jahressumme
- kumulierte Spalten für den Vergleich zum Stichtag
- Planverteilung nach erwartetem Verlauf statt gleichmäßig
- Hochrechnung auf das Jahresende als Frühwarnung
Abweichungen aufschlüsseln: Preis oder Menge?
Eine Abweichung zu sehen ist einfach, sie zu erklären ist die Arbeit. Fast jede Wertabweichung zerfällt in zwei Ursachen: Sie haben mehr oder weniger Einheiten bewegt, oder je Einheit mehr oder weniger bezahlt. Die Trennung ist entscheidend, weil beide völlig unterschiedliche Maßnahmen erfordern – eine Mengenabweichung ist ein Planungsthema, eine Preisabweichung ein Einkaufsthema. Auf Wunsch weist die Datei beide Effekte getrennt aus. Wichtig ist außerdem die Richtungslogik: bei Kosten ist mehr schlechter, bei Umsatz besser – die Ampel richtet sich danach, nicht nach dem Vorzeichen.